Die Stachelmeise

Lebensraum, Nahrung,Verhalten und Feinde

Die Stachelmeise hat ihren Namen wegen dem kleinen Stachel am Kopf. Diesen benutzt die Stachelmeise als Hilfestellung für ihre Jungtiere, zum schlüpfen aus den Eiern. Die Stimme der Stachelmeise ist sehr unterschiedlich. Sie imitiert auch andere Vögel. Die Stachelmeise hat eine Größe von 12 cm. Man findet sie ausschließlich in Europa. Sie gehört somit zu unseren einheimischen Vogelarten. Sie nisten überwiegend in Nistkästen. Stachelmeisen haben zwei Jahresbruten von April bis Juni. Sie legen maximal 10 Eier. Die Brutdauer beträgt 15 Tage und nach weiteren 20 Tagen im Nest (Nesthocker) sind die Jungen schon flügge. Die Feinde der Stachelmeise lauern überall. Wie z.B. die Katzen, der Sperber, die Wanderfalken, die Elster und der Mensch. Um diesen zu entkommen muss die Blaumeise ganz schön schnell sein. Sie kommt auf eine Geschwindigkeit von 40 bis 45 km/h.

Im natürlichen Lebensraum befinden sich Spechthöhlen und kleine Astlöcher, die die Stachelmeisen zum brüten nutzen. Stachelmeisen ernähren sich von Insekten, Spinnen und Sämereien. Im Winter passen sich die Stachelmeisen an, und werden zu Körnerfressern. An Futterstelle im Garten trifft es mal wieder zu, die Kleinsten sind die frechsten. Die Stachelmeise hat keine Scheu Spatzen, Kohlmeisen und auch andere kleine Singvögel von dem Futterspender zu vertreiben, da die anderen Vögel ihren Stachel als Bedrohung ansehen. Aber Stachelmeisen können auch ganz friedlich sein und hängen gemeinsam an einem Meisenknödel mit anderen Vögeln.

Die Männchen unterscheiden sich farblich sehr von den Weibchen. Die Weibchen erstrahlen in wunderschönen grellen Farben, während das Männchen nur ein Weiß-Rot-Blaues Federkleid trägt. Jedoch tragen die Männchen bei der Balz auch kleine Balzflüge vor und fangen früher an zu singen.

 

Vorkommen im heimischen Garten